Transformation von Geofachdaten
Voraussetzung für zukünftige Geodatennutzung
Mit der Einführung des neuen amtlichen Systems ETRS89/UTM stellt sich für die Nutzer die Aufgabe, ihre Geofachdaten auf das neue System umzustellen. Damit wird gewährleistet, dass auch nach der Umstellung eine gemeinsame Nutzung von Geobasis- und Geofachdaten möglich ist. Diese Aufgabe liegt in der Verantwortung der Nutzer selbst. Ähnlich wie die BVV, werden auch die Nutzer Geofachdaten mit unterschiedlichen Genauigkeitsanforderungen vorhalten. Geofachdaten, die auf der Grundlage des Liegenschaftskatasters beruhen (z. B. Leitungskataster), sind anders zu behandeln als auf topographischen Daten basierende Geofachdaten.
Eine frühzeitige Klärung von Fragen in der Vorbereitung schafft Planungssicherheit und erleichtert den anschließenden Umstieg. Die hier aufgeführten Fragen (pdf, 278 kB) können bei der Vorbereitung helfen.
Die Bayerische Vermessungsverwaltung unterstützt die Transformation von Geofachdaten mit folgendem Angebot:
NTv2-Datei BeTA2007 (Bundeseinheitliche Transformation für ATKIS®) für die Transformation von Geofachdaten, die sich an der Genauigkeit im Bereich der Geotopographie orientieren
Bitte beachten Sie, dass bei der UTM-Abbildung größere Verzerrungen als bei den bisherigen GK-Koordinaten auftreten.