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Luftbild des Monats Juli

Schrägaufnahme von Coburg, 1957

Am 1. Juli 1920 kam der Freistaat Coburg nach einer Volksabstimmung unter der Coburger Bevölkerung zu Bayern.

Der Freistaat Coburg ging aus dem Herzogtum Sachsen-Coburg hervor, hatte aber nur kurzfristig in der Zeit von 1918 bis 1920 Bestand. Mit dem Gewinn der formalen Unabhängigkeit stand fest, dass der Freistaat Coburg insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen zum Anschluss an ein größeres Staatswesen gezwungen war. Es standen drei Möglichkeiten zur Wahl: Bayern, Thüringen oder Preußen. Die Volksbefragung vom 30. November 1919 gab Bayern den Vorzug. Durch den Staatsvertrag vom 14. Februar 1920 wurde die Vereinigung mit Bayern zum 1. Juli 1920 vollzogen. Das Gebiet des einstigen Freistaats Coburg umfasst eine Fläche von 562 qkm und reicht von den Südausläufern des Thüringer Waldes bis hin zum Obermain.

Das Luftbild des Monats Juli zeigt eine Schrägaufnahme von Coburg, der ehemaligen Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg. Das Luftbild stammt aus dem Jahre 1957. Auf der rechten Seite hinter der Baumreihe ist das ehemalige Marstallgebäude zu erkennen, in dem sich das 107 m lange Gebäude des ADBV Coburg befindet. Dieses Gebäude ist eines der ältesten Dienstgebäude in Bayern.

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